Dysgrammatismus

Dysgrammatismus ist eine Sprachentwicklungsstörung, bei der Kinder nicht in der Lage sind, Sätze grammtikalisch korrekt zu bilden. Dies zeigt sich z.B. durch Auslassen von Wörtern ( z.B. Artikel oder Präpositionen), durch falschen Gebrauch der Artikel, Schwierigkeiten mit der Pluralbildung ( "Ein Herze, viele Herze"), falsche Anwendung des Dativs oder Akkusativs ( "Der Teddy ist unter den Tisch" oder " Der Sänger braucht den Mikrofon.") oder durch eine gestörte Wortfolge im Satz ("Lukas Schuhe anzieht."). Ursachen können u.a. ungenügender/fehlerhafter sprachlicher Input, gestörte geistige Fähigkeiten, Hörstörungen oder Störungen im Bereich des Gehrins sein.

In der Therapie wird die Vermittlung der grammatischen Regeln spielerisch erarbeitet, in dem der Therapeut das Kind mit sprachlichen Strukturen konfrontiert, wobei der Therapeut als Modell dient.