Störungen des Wortschatzes

Kinder, die Störungen im Wortschatz aufweisen, können sowohl Probleme beim Verstehen, als auch bei der Produktion von Wörtern haben. Dies zeigt sich u. a. dadurch, dass dem Kind für die Kommunikation wichtige Nomen (z. B. Katze oder Maus), Verben (springen oder laufen) oder Adjektive (heiß oder klein) fehlen, der Zusammenhang bestimmter Wörter nicht gegeben ist (z. B. Stuhl und Tisch dem Begriff Möbel zuzuordnen) oder Wortfindungsstörungen auftreten, in dem sich das Kind lautlich langsam annähert (z. B. Telelon statt Telefon).

Ziel der Therapie ist es, das Kind eigenständig auf den Wortschatzaufbau vorzubereiten, in dem durch stetigen Input von Wörtern der Wortschatz und das Sprachverständnis auf Wort, Satz- und Textebene gefestigt wird.